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Schülerarbeiten

bdwlogoWas unsere Schüler/-innen alles können

Auf dieser Seite sollen in unregelmäßigen Abständen Arbeitsergebnisse aus dem Unterricht vorgestellt werden. Aus allen Fächern können Beiträge kommen.
Für das Fach Kunst verweisen wir zudem noch auf das “Bild der Woche

Klassenkonzert der 5b am 03. Dezember 2009

091206Klassenkonzert5bPublikumAm Donnerstag, dem 03. Dezember 2009, war es endlich so weit: Nach ausgiebigem Üben und Proben fand in der 4. Stunde im Musikraum das Klassenkonzert der Klasse 5b statt.

Trotz Lampenfiebers bei einigen Schülerinnen und Schülern klappte alles prima. Finn, Marlon, Pierre und Felix H. hatten für einen profimäßigen Aufbau gesorgt, so dass wir pünktlich beginnen konnten. Das war auch gut so, denn das Programm war lang.

091206Klassenkonzert5bHenrietteFionaFelinaZuerst stimmten Henriette, Fiona W. und Felina im „Fluch der Karibik“ kraftvoll-mitreißende Klänge auf ihren Geigen an. Katrin und Lisa, Putzfrau und Muskelmann, zeigten uns dann, wie einfach sich manche Probleme „aus dem Weg räumen“ lassen. Mirco spielte anschließend auf dem Klavier mit „Fuchs, Fuchs, Hühnerdieb“ ein Stück, das er sich selber beigebracht hatte.

091206Klassenkonzert5bNikolaiDer Song von Sophie, Fiona S. und Alina musste aufgrund der Erkrankung von Sophie und Fiona leider ausfallen. Stattdessen sangen Dana B. und Melanie mit schöner Stimme „Snow“, begleitet von Frau Biermann am Klavier. Mit „Greensleaves“ entlockte darauf Freya ihrer Gitarre zarte Klänge. Beim nun folgenden, witzigen Supertalent-Casting von Felix N., Felix H., Kjeld, Thade und Mert traten zwei Kandidaten gegeneinander an: Der Klavierspieler (Sebastian) mit seiner Nationalhymne gegen die Improvisation des Schlagzeugers (Timo).

Dies endete klar unentschieden, aber damit waren auch alle zufrieden.

091206Klassenkonzert5bTimoDann zeigte Sebastian, was er am Klavier sonst noch kann, und intonierte wellenartige Klänge mit seinem Stück „Die Brecher“. Aus ihrer Träumerei holte die Zuhörer gerade rechtzeitig Timo mit den lauten und schnellen Rhythmen seiner Schlagzeug-Improvisation.

 

 

091206Klassenkonzert5bMelanieAuch Melanie hatte sich mit „Hänschen klein“ selber ein Stück am Klavier beigebracht, das sie der Klasse sicher vortrug. Lianes gekonnter Gedichtvortrag vom „Backpflaumenmännchen“, das erst gut geschützt und dann doch verspeist wird, war lustig und passte zudem gut in die Vorweihnachtszeit. Mit einer wirklich guten Eigenkomposition am Klavier überraschte anschließend Dana B. die Klasse. Dorian, Pierre, Jannik und Dana W. spielten auf den Glockenspielen helle und geheimnisvolle Töne zur Musik von Harry Potter. Nikolais Ein-Mann-Sketch von einem verzweifelten Einkaufsversuch bei McDonalds brachte hinterher die ganze Klasse zum Lachen. 091206Klassenkonzert5bKiraKurz vor Schluss zeigte Kira mit ihrem Querflötenstück, wie gut sie dieses Instrument schon beherrscht. Und zu guter Letzt endete das Klassenkonzert, wie es begonnen hatte: überaus fetzig und kraftvoll, mit der Improvisation zu „Wake me up“ von Marlon (E-Gitarre) und Finn (Schlagzeug).

Zum Glück war das Programm nicht nur lang, sondern auch abwechslungsreich, so dass es an keiner Stelle langweilig wurde.

Ihr habt nicht nur toll gespielt, sondern wart auch ein klasse Publikum!

 

 

 

 

1. Platz beim Schreibwettbewerb

Abenteuergeschichte von Rieka Heidmann

 

Im Kreis der vier Völker

Mit starrem Blick sah Jillian die Mauer entlang. Tausende von Soldaten standen vor der Stadt, und aus dem großen Tor strömten immer mehr zu ihnen. Das Scheppern der Rüstungen und Schwerter klang bis zu ihm hinauf.

Langsam schweifte sein Blick weiter, den vielen Soldaten voraus. Die riesige Ebene entlang, entlang an den Schutzwällen und den Gräben. Hinter all dem breitete sich eine weitere Armee über die Ebene aus. Die schwarzen Fahnen über den Zelten zeigten das Wappen des Kaisers Konstantin. Er galt als eines der machthungrigsten Kaiser der Geschichte. Drei Reiche hatte er bis jetzt übernommen. Nun war Saronia an der Reihe.

„Majestät?“ Jillian fuhr erschrocken zusammen ,als eine schwere Hand ihn an der Schulter packte. „Geht es Ihnen nicht gut?“ Endlich drehte Jillian sich um. Neben ihm stand einer seiner Offiziere. Jillian versuchte, sich an seinen Namen zu erinnern, doch er wollte ihm einfach nicht einfallen. Schließlich schüttelte er den Kopf. „Nein, es ist alles in Ordnung.“ Erleichtert nahm der Mann seine Hand von Jillians Schulter. „Der Bruder Ihres Vaters ist eingetroffen. Er wünscht Sie zu sprechen.“ Jillian nickte und der Offizier salutierte.

Ein Feuer brannte im großen Kamin, als Jillian den Saal betrat. Er sah, wie sein Onkel sich eilig vom Thron erhob. Mit offenen Armen kam er ihm entgegengelaufen. „Jillian, was ist passiert? Was macht die Armee vor der Stadt?“ Ohne ihm zu antworten schritt Jillian an ihm vorbei. Erst beim Thron blieb er stehen und drehte sich um. „Du hast es gesehen. Es ist die Armee von Konstantin. Er will Saronia übernehmen.“ „Und wo ist mein Bruder?“ „Mein Vater ist tot. Er wurde von einem Werwolf getötet.“ „Ihr ward bei den Werwölfen? Warum?“ Jillian holte tief Luft. „Weil wir Verbündete brauchen.“ „ Saronia liegt seit Jahrtausenden mit diesen Wesen im Streit.“ „Jetzt nicht mehr.“ Sein Onkel rang nach Fassung. „Ihr habt euch verbündet?“ „Ja, und nicht nur mit ihnen. Auch mit den Drachenreitern und den Elfen. Sie haben versprochen, uns bei dieser Schlacht beizustehen.“ Sein Onkel schnaubte verächtlich. „Schattenwesen haben noch nie ihre Versprechen gehalten.“ Jillian schüttelte den Kopf. „Sie sind keine Schattenwesen. Sie denken wie wir. Sie sehen nur anders aus.“ „Jillian, du weißt, was ich meine.“ „Ja. Aber das war in der Vergangenheit.“

Sein Onkel setzte sich auf die Stufe zum Thron. Eine Weile waren beide still. Dann stand Jillians Onkel wieder auf. „Jillian, lass mich das machen.“ Jillian sah ihn irritiert an. „Was?“ „Lass mich diesen Krieg führen. Und übergebe mir das Königreich, bis du alt genug bist.“ Jillians Blick wurde kalt. „Nein.“ „Jillian, du bist fünfzehn.“ „Ich denke mein Alter spielt keine Rolle. Ich habe es alleine geschafft, ein Bündnis mit den Werwölfen, Drachenreitern und Elfen zu erschaffen.“ „Ich würde dieses Bündnis ja auch akzeptieren.“ Jillian unterbrach ihn. „Das ist nicht dein Kampf. Kehre wieder zu deiner Burg zurück. Hier ist es zu gefährlich.“ Sein Onkel wollte etwas erwidern, doch in diesem Moment wurde die Tür zum Thronsaal aufgestoßen. Ein Soldat eilte herein. „Majestät. Die Armee von Konstantin hat sich in Bewegung gesetzt. Er selbst reitet voran. Wahrscheinlich wird er uns vorschlagen, zu kapitulieren.“ Eilig erhob Jillian sich vom Thron und lief zu dem Soldaten. „Bring mir ein Pferd.“ Der Soldat salutierte und rannte davon.

Der Himmel hatte sich verdunkelt, so als wüsste er, dass bald etwas geschehen würde, das den Engeln verborgen bleiben sollte.

Jillian ritt durch die Menge der Soldaten, auf die Ebene hinaus. Konstantin wartete bereits auf ihn. Sein blutroter Umhang war auf der ganzen Ebene zu sehen.

Kurz vor Konstantin blieb Jillian stehen. Konstantin lächelte spöttisch. „Verzeih mir, wenn ich lache, aber ich wollte schon gerne mit dem König sprechen.“ Die Angst, die sich eben noch in Jillian breit gemacht hatte, war schlagartig verschwunden. Sein helles Lachen war auf der ganzen Ebene zu hören. „Verzeih, wenn ich lache, aber ich bin der König.“ Konstantin sah ihn kurz irritiert an, hatte sich jedoch schnell wieder im Griff. „Nun, dann wird dir sicher klar sein, dass es das Beste wäre, jetzt zu kapitulieren.“ Jillian lächelte noch immer. „Das Beste für dich.“ Konstantin verzog das Gesicht. „Oho, ein kleiner Held. Aber es ist deine Entscheidung.“ „Ich werde der letzte sein, der aufgibt.“ Konstantin zuckte die Schultern. „Das glaube ich kaum.“ Damit drehte er sein Pferd um und verschwand zwischen der Wand aus Soldaten.

Jillian stand bereits wieder auf dem Wehrgang, als die beiden Armeen auf einander prallten. Wie zwei kämpfende Drachen verkrallten sie sich ineinander. Und obwohl die Soldaten Konstantins als die besten galten, wichen Jillians Soldaten nicht zurück. Im Gegenteil, es schien eher so, als würden die anderen zurückgedrängt.

Plötzlich ging ein Hagel brennender Pfeile auf seine Soldaten nieder. Konstantins Bogenschützen waren wie aus dem Nichts am Rande des Kampfes aufgetaucht. Erschrocken klammerte sich Jillian an die Zinnen. Auch die Offiziere die sich ebenfalls auf dem Wehrgang eingefunden hatten, sahen schockiert auf die Schlacht. So schnell wie die Bogenschützen gekommen waren, so schnell waren sie auch wieder verschwunden.

„Was war das?“ Jillian konnte immer noch nicht glauben, was er gerade gesehen hatte. Einer der Offiziere trat vor. „Majestät. Ich kenne mich mit solchen Dingen nicht besonders gut aus, aber ich vermute, dass es Magie war.“ Jillian sah ratlos auf die Schlacht hinunter. „Wenn es wirklich Magie war, dann haben wir keine Chance.“ Wieder meldete sich der Offizier zu Wort. „Vorausgesetzt unsere Verbündeten kommen nicht bald.“ Jillian nickte. Ihre Verbündeten. Wo blieben sie bloß?

Wieder ging ein Pfeilhagel auf die Soldaten nieder. Jillian musste sich eingestehen, dass Konstantins Armee der seinen weitaus überlegen war. Doch er wollte nicht aufgeben, er konnte nicht aufgeben. All die Menschen hinter der Stadtmauer wären verloren. Er drehte sich zu seinen Offizieren um. „Geben Sie den Befehl zu einem langsamen Rückzug.“ Zwei der drei Offiziere eilten davon. Nur der dessen Namen sich Jillian nicht merken konnte, blieb neben ihm stehen. „Majestät. Denken sie ans Aufgeben?“ Jillian sah ihn hilflos an. „Ich weiß es nicht. Unsere Verbündeten sind noch nicht eingetroffen und Konstantin scheint Magier zu haben.“ „Hören Sie. Ich kann Sie gut verstehen, aber wenn Sie jetzt aufgeben, sind wir verloren. Wenn Sie nicht aufgeben und verlieren, dann sind wir zwar verloren, aber unsere Ehre ist es nicht. Außerdem glaub ich daran, dass unsere Verbündeten noch kommen werden.“ „Meinst du?“ „Oh ja Majestät.“ Jillian lächelte. „Ich denke, ich werde von meinen Soldaten gebraucht.“

Jillians Pferd galoppierte auf die Ebene hinaus, neben sich hörte er das Pferd seines Offiziers. Jillian führte sein Schwert so geschickt, als habe er nie etwas anderes gemacht.

Plötzlich schoss ein Schatten auf Jillian zu und riss ihn vom Pferd. Dumpf stürzte er zu Boden. Über ihm baute sich eine Gestalt auf. Ihr roter Umhang wehte im Wind. Jillian merkte, dass sich neben ihm etwas bewegte. Sein Schwert schoss in die Höhe. Er schnappte nach Luft. „Konstantin, du bist ein Magier?“ Konstantin beugte sich ein wenig zu ihm  hinab. „Interessant, nicht wahr. Danke übrigens, dass du mir die Arbeit abgenommen hast, zu dir ins Schloss zu kommen. So ist es doch viel einfacher.“ Jillians Schwert senkte sich auf seine Brust. Konstantin lachte. „Ich brauche nur mit dem Finger zu schnippen und du bist Geschichte.“ Jillian atmete schwer. Plötzlich fiel ihm der Name des Offiziers wieder ein. Joel.

Auf einmal riss Konstantin sein Schwert in die Höhe. Gerade noch rechtzeitig konnte er einen Schwerthieb abwehren. Durch die Wucht wurde er ein Stück nach hinten geschleudert. Jillian rollte sich zur Seite und stand blitzschnell wieder auf den Beinen. Erstaunt sah er seinen Retter an. Er stand ihm direkt gegenüber, trotzdem brauchte Jillian einen Augenblick, um zu begreifen, dass er einen Elfen vor sich hatte. Dieser deutete eine Verbeugung an und verschwand unter den Kämpfenden.

Beinahe hätte Jillian gejubelt. Sie kamen.

Er blickte nach oben, die dunklen Wolken rissen an einigen Stellen auf und riesige Gestalten stürzten sich auf die Soldaten. Große Feuerbälle stoben aus ihren Nüstern und verbrannten die Zelte und das Lazarett Konstantins.

Joel tauchte neben Jillian auf, auch er sah gebannt in den Himmel. Doch sein Blick war auf den großen Vollmond gerichtet der hinter den Wolken aufgetaucht war. „Es ist Vollmond.“ Eine raue Stimme neben ihnen fügte hinzu: „Unsere Lieblingszeit.“ Erschrocken drehte Jillian sich um. Neben ihm stand ein Wolf.

Joel stand neben ihm und sah auf die Ebene hinunter. Konstantins Soldaten zogen sich immer schneller zurück. Einige von ihnen waren dazu übergegangen, zu rennen. Ihnen auf den Fersen war eine Horde aus Menschen, Elfen, Werwölfen und Drachenreitern.

Die ersten Sonnenstrahlen blitzten über den Horizont, als die letzten Soldaten von Konstantin verschwunden waren. Jillian beobachtete einen Wolf, der etwas im Maul trug. Er schritt auf die Stadt zu und legte seine Errungenschaft vor die Mauer. Es war der Rest eines roten Umhanges. Der Wolf hob seine Schnauze gen Himmel und begann zu heulen. Nach und nach stimmten immer mehr Werwölfe mit ein. Schließlich brachen die Soldaten in Jubel aus.

Nur langsam drangen die Rufe in Jillians Bewusstsein. Sie hatten gewonnen.

 

Rieka zu dem gewonnenen Schreibwettbewerb:

Auf den Schreibwettbewerb bin ich durch unsere Deutschlehrerin, Frau Schoe, gekommen. Sie hat mir mehrere Infos über Schreibwettbewerbe gegeben, einer davon war jener auf der Webseite “www.gedanken-sind-frei.de” .  Das Thema lautete eine Abenteuergeschichte zu schreiben. Eigentlich durfte man erst ab 18 Jahren teilnehmen, aber ich habe trotzdem mitgemacht.

Die Idee für die Geschichte hat mir Alke gegeben. Ich hatte keine Ahnung, was man unter einer Abenteuergeschichte verstehen sollte; als ich sie gefragt habe, hatte sie promt eine Idee, ich hab sie nur etwas ausgebaut und formuliert.

Auf einen der Namen  - Jillian - bin ich durch ein Lied gekommen, das ich in dem Moment gehört habe; es trug den Titel Jillian, und da ist mir aufgefallen, dass dies eigentlich einen sehr schönen Namen abgeben würde.

 

 

 

Aus dem Deutschunterricht der Klasse 5a im Schuljahr 2007/08

Der tote Vogel

von Florian Runge

Ich beschreibe heute den Tod von meinem Vogel Pucki.

Es war an einem Samstagmorgen, als ich meinen Wellensittich Pucki fütterte, er sah noch sehr gut aus. Ich gab ihm Wasser und Vogelfutter. Seinen Käfig habe ich auch noch geputzt, danach ging ich nach oben und habe ein bisschen Fernsehen geguckt.
Als mich meine Mutter nach unten geholt hatte, krümmte sich Pucki am Käfigboden, er versuchte zu fliegen aber er kippte sofort um. Dann kletterte er mehrmals an den Rillen des Käfigs auf seine Stange, vergeblich, denn er hatte zu wenig Kraft um sich nach oben zu ziehen. Meine Mutter hob ihn auf und setzte ihn auf die Stange des Käfigs, aber er konnte sich nicht halten und fiel wieder auf den Boden.
Danach sind wir so schnell wie möglich zum Tierarzt gefahren. Auf dem Weg zum Tierarzt hatte ich richtig Angst um meinen Vogel Pucki. Auf einmal gab es einen lauten Knall und mein Vogel lag endgültig am Boden.
Der Tierarzt sagte: "Er ist an hohem Alter gestorben!"
Als wir nach Hause gefahren sind, habe ich im Auto geweint.
Als wir dann zu Hause angekommen waren, legten meine Mutter und ich Pucki in einen Schuhkarton und begruben ihn im Garten.

Wie „Malibu“ bei uns ein neues Zuhause fand

von Nicolai Schulz

Im April 2005 mussten wir unsere 14 Jahre  alte Cockerspanielhündin einschläfern lassen. In unserer Familie war es klar, dass wir gerne mal einen Hund haben wollten, aber nicht in der nächsten Zeit, da der Tod von Daisy ein großer schmerzlicher Verlust für alle war. Und Familienmitglieder tauscht man nicht einfach aus.
Dann sind wir in den Sommerferien wieder nach Samos geflogen und besuchten dort das neue Tierheim (Animal Care). Junge Leute aus den Niederlanden und Deutschland nehmen sich dort der umherstreuenden Hunde an. Ein Problem, das sehr häufig in Südeuropa zu finden ist.
Als dort eine deutsche, junge Frau, die uns gleich viele der Hunde dort zeigte, uns ihre Lebensgeschichte beschrieb und zum Schluss fragte, ob wir ein paar niedliche Welpen sehen wollten. NATÜRLICH wollten wir!
Und da war er nun, ein kleiner hellbrauner Mischling, in der Ecke sitzend und fröhlich nach Fliegen schnappend. Um ihn herum waren noch andere Welpen. Aber er war der tollste von allen. Die Frau fragte uns, ob wir mit ihm spazieren gehen wollten. Natürlich wollten wir. Wir streichelten ihn, sie erzählte, dass er im Alter von wenigen Wochen hier abgegeben worden ist, mit zwei Geschwistern, Malibu heißt,  ca. vier Monate alt ist, eine Länge von ungefähr einem Meter und ein Gewicht von sechs Kilogramm hat. Wir entschlossen uns, über den Hund nachzudenken und noch mal wieder zukommen.
Das taten wir auch einige Tage später. Nachdem wir innerhalb der Familie „Kriegsrat“ hielten, beschlossen wir, ihn mit nach Hause zu nehmen. Am Abflugstag trafen wir uns vor dem Flughafengebäude. Malibu saß müde (durch eine Beruhigungstablette) und ahnungslos in seiner Transportbox (Hunde über 4 kg dürfen nicht im Passagierraum mitfliegen). Wir bekamen das Impfbuch und checkten ein.
Nach der Landung in Berlin, guckte sich ihn noch eine Amtstierärztin an, verglich Impfbuch und Chipnummer. Dann ging es zu Oma und Opa nach Hause. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Auto nach Ganspe zurück. Auch das hat er gut überstanden.
Im ersten halben Jahr besuchten wir eine Hundeschule, um ihm die Grundkommandos beizubringen. Inzwischen ist er 3 Jahre alt und ist ein richtiges Familienmitglied und ein toller Spielkamerad geworden. Wir haben nicht eine Minute bereut, ihm ein neues Zuhause gegeben zu haben.
Malibu ist der beste Hund der Welt!

 

 

 

Aus dem Mathematikunterricht der Klasse 6b im Schuljahr 07/08

Klasse 6 b Thema:

Datenerfassung und Auswertung / Zuordnung  März '08

von Klaas Henning

Frage: Was ist Ihr Lieblingssport? Machen Sie Ihren Lieblingssport regelmäßig in der Woche?
Wenn JA, wie oft machen Sie diesen in der Woche? Wenn NEIN, warum nicht?

Befragt wurden insgesamt 33 Personen, sowohl jung als auch alt, die Sport treiben könnten,
aus Berlin sowie Berne / Lemwerder.

 

 

Was ist ihr Lieblingsport?

 

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Machen Sie Ihren Lieblingssport regelmäßig in der Woche?

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Comics aus dem Kunstunterricht der Klasse 7b im Schuljahr 07 / 08

 

 

 

Alina, Fania & Stina: Zickenkrieg und Liebeskummer

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Daniel: Der Drache und das Dorf

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Johanna & Kim: Die Neue in der 7b

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Leonie, Rebecca & Vanessa: Die Ellagika

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Philipp & Tim: Der Ritter und der Bauer

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Jessika: Amy und Jay

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Knut, Koray & Niklas: Das Ei des Drachen

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Anita, Inga, Julia & Selina: Scary Family

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aus dem Lateinunterricht der 6. Klassen im Schuljahr 2006/07:
Romulus und Remus

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Aus dem Deutschunterricht der Klasse 6b im Schuljahr 2006/07.

Schreibwerkstatt - Fantastische Geschichten erzählen

Fania Stehmann aus der Klasse 6b hat den Text geschrieben:

Corinna – Hilfe, ein Riese!

(Fortsetzung zu Text 3, Deutschbuch S. 24)

... Ich dachte nach. Auf jeden Fall durften Mama und Papa mich nicht so sehen, denn dann würde die Fragerei losgehen. Das Badezimmer war ein Favorit zum “Entdecktwerden“, und deshalb setzte ich mich in meinem Zimmer aufs Bett.

Was war bloß zu tun, um wieder normal zu werden?!

"Das Buch!",schoss es mir in den Kopf, "Das mit den `Riesen und Giganten´ ! Da waren doch noch mehr Zaubersprüche drin! Vielleicht war da ja auch eine Formel, mit der man sich zurück verwandeln konnte?!" Ich riss den dicken Wälzer aus der Schublade meines Nachtschränkchens. Meine Finger blätterten wie wild. Da war die `Formel zum Riesenwachstum´. Und direkt darunter, in winziger  Schrift, stand: „Willst du werden wieder klein? Dann tauch in unsre Welt schnell ein! Du musst sehr schnell sein, wenn du sagst dieses Sprüchlein klein: „Waja-Rum, Mimosum! Dinn-Dall, dinn-dall! Holeriarum, Bumm!“

Die Wörter kamen mir im Tempo eines ICEs über die Lippen, und auf einmal war mir, als würde ich in einen bunten, sich immer schneller drehenden Strudel geraten. Dann wurde es schwarz.

Als ich wieder aufwachte, vernahmen meine Ohren ein dunkles, sehr nahe klingendes Grollen. Das Grollen wurde zu Worten: „Geht es dir wieder besser?“ „Wa…was?!“, stotterte ich, „Ääh, ja, klar! Aber… bin ich wieder klein?“

Nun öffnete ich auch meine Augen und konnte erkennen, dass sich jemand, dessen Gesicht völlig aus Stein bestand, über mich beugte. Seine Augen bestanden aus Kieselsteinen, und lange grüne Lianen hingen aus der Nase über den leicht rosigen Mund. Seine langen, braunen Haare fühlten sich an wie vertrocknetes Schilf (und sie sahen auch so aus) als sie mein Gesicht berührten.

„Von der Größe her bist du normal!“, grollte es, „Aber du siehst so komisch aus! So rosig!“ „Also sehe ich nicht aus wie du?!“ „Nein! Aber du bist trotzdem eine Riesin.“

Das konnte doch nicht sein! Eben hatte das Wesen doch noch gesagt, meine Größe wäre normal?! Da kam mir ein Geistesblitz: Das Steinmonster war ein Riese! Aber dann war ich es ja auch immer noch! „Also ich bin Inyaon. Und du?“ , wollte er wissen. „Mein Name ist Corinna. Aber wo bin ich hier?“, fragte ich und stand auf.

Jetzt nahmen meine Augen wahr, wie der Rest des Riesen aussah. Sein scheinbar sehr muskulöser Oberkörper steckte in einem T-Shirt, das nur aus Moos zu bestehen schien und auch moosfarben war. Dazu trug er eine abgenutzte, braune Lederhose, die bis zu den Knöcheln reichte. Seine riesigen Steinfüße waren nackt, und man konnte sehen, dass er zwar Fußnägel besaß, diese  waren aber schwarz und verfault.

Der Riese verdrehte die Augen und meinte: „ Das hier ist Riesonien in Murland, das weiß doch jeder!“ „Oh!“, entfuhr es mir, „Kannst du mir vielleicht helfen?! Ich bin eigentlich ein Mensch, und irgendwie wurde ich zum Riesen! Weißt du, wie ich jetzt wieder klein werden kann?“ Inyaon lachte: „Was ist das denn, ein Mensch?! Aber ich werde alles tun, um dir zu helfen! Die Hexe Ranbinia unten in Raxombien, die weiß sicher einen Rat. Komm, ich zeige dir den Weg!“ Ehe ich weiter fragen konnte, stapfte er schon los, und ich folgte, so gut es ging.

Nach etwa 10 Minuten standen wir in einem Tal, aus dem man in zehntausende Höhlen gelangen konnte. „Da!“, sagte Inyaon und zeigte mit dem Finger auf eine von ihnen. „Kommst du mit?“, wollte ich wissen, denn bei einer Hexe wurde mir doch etwas mulmig zu Mute. „Ich warte hier auf dich.“, versprach er mir, „Und falls es sein muss, helfe ich dir.“

Ich ging auf die Höhle zu, die ins Visier von Inyaons Zeigefinger gekommen war. Als ich sie betrat, schlug mir ein beißender, nach etwas Verfaultem riechender Geruch entgegen.

Ich konnte zuerst nichts erkennen, denn dichter Rauch schloss mich sofort ein. Der graue Dunst brachte mich zum Husten, und ich erkannte, dass er nach Fäulnis und toten Tieren schmeckte. Da sah ich sie. Die Hexe Ranbinia kam mir entgegen: „Na, du willst also mein Zauberamulett, um wieder normal zu werden?! Tja, ich sage dir, wenn du mir nicht beweist, dass du würdig bist, es zu tragen, bekommst du es nicht!“ „Woher wissen Sie…“, setzte ich an, doch sie unterbrach mich.

„Da!“, sagte die alte Frau und zeigte mit ihrer sehnigen Hand auf eine Kristallkugel, die in der Ecke stand. Sie sprach mit seltsam krächzender Stimme, die bei mir eine Gänsehaut hervorrief. Während Ranbinia sprach, konnte man sehen, dass der Rauch, den ich noch immer auf der Zunge schmeckte, aus ihrem Mund kam. Es schien der Atem der Hexe zu sein, und schon bei dem Gedanken daran wurde mir übel.

Nun stand sie vor mir. Nur Zentimeter trennten mein Gesicht von ihrem. Es war verschrumpelt und mit Warzen und sekündlich platzenden Eiterpickeln übersät. Ihre grau-weißen Haare hingen strähnig rund um die Glatze der Hexe herunter. Sie verzog ihre Augen zu Schlitzen und die große, knochige Nase der Hexe zitterte. Mit ihren langen, dünnen, knochig, ja geradezu zerbrechlich wirkenden Fingern fasste Ranbinia um mein Kinn und hob es an. Ich spürte die Krusten und Narben auf ihrer Hand und merkte, dass sich Schleim an ihnen befand, den sie nun auf mein Kinn abreiben wollte.

Die Augen der Hexe sprachen Bände, doch sie machte trotzdem noch den Mund auf, um zu reden: „ Vom Aussehen her – nein, du hässliches Ding, nicht mal halb so hübsch wie ich bist du! Aber darauf kommt es ja eigentlich nicht an. Ich werde es nur in die Entscheidung mit einbeziehen, wenn ich mir nicht sicher bin, was die Mutproben angeht!“ Ranbinia lächelte, und ich konnte ihre verfaulten, braunen Zahnstummel zählen, die in dem Dunst, der aus ihrem Mund kam, wirkten wie riesige Felsen im Nebel. „Komm, wir gehen hinaus, damit du dich beweisen kannst!“, fügte die Hexe hinzu und zog mich aus ihrer Höhle.

Als wir draußen standen, sah ich mich um, doch Inyaon war nirgends zu entdecken, nur ein selbst für meine Verhältnisse riesiger, mit Moos bewachsener Berg war zu sehen. Er hatte sein Versprechen also nicht gehalten!

„Guck´ nicht so dumm in der Gegend rum!“, fuhr die Hexe mich an, „Hör´lieber zu, was du tun musst: Klettere auf den Felsen dort, und hole das goldene Auge, welches Braxus, mein Rabe, dort gleich hinauf bringen wird. Dann kommt der härteste Teil: Springe von dort aus hinunter in den kleinen Fluss. Wenn du es schaffst, das Auge wohlbehalten wieder zu mir zu bringen, bekommst du das Amulett!“

Ich nickte etwas unsicher mit dem Kopf, aber dann kam schon das Startsignal.

Die Aufgabe, auf den Berg zu gelangen, war nicht besonders schwer. Das Auge war nicht einmal versteckt, und nun musste ich `nur´ noch hinunter springen. Zitternd standen meine Füße an der äußersten Kante. Ich nahm all meinen Mut zusammen - und sprang.

Schreiend landete ich im Fluss, der wirklich nur klein, aber kalt war. "Wo ist das Auge?!", war mein erster Gedanke. In meiner Hand war es nicht mehr, und in der Taschen meines Schlafanzuges auch nicht. Also holte ich noch einmal tief Luft und tauchte dann ab.

Das Wasser war klar, und das Auge war gut zu erkennen. Ich machte ein paar kräftige Bewegungen und war sofort auf dem sandigen Boden angelangt. Mit dem Auge in der Hand stieß ich mich mit den Füßen vom Grund ab. Wieder an der Wasseroberfläche, sah ich die Hexe aus ihrer Höhle schauen. Meine Füße trugen mich automatisch zum Ufer.

„Na!“, rief Ranbinia, „Da ist ja das Auge. Wenn du es mir gibst, bekommst du das Amulett und den Zauberspruch.“ Als ich tat, was ich sollte, hängte sie mir eine Kette mit einem goldenen Anhänger aus weinroten Kristallen und Diamanten um den Hals. „Wenn du jetzt die Augen schließt und sagst: ,Marampfum, Daiyabum! Iliento, Didento, Krallm! ´, dann kommst du zurück in deine Welt und wirst wieder normal groß.“

Da bemerkte ich, wie der große Berg hinter mir begann, sich zu bewegen. Ein Beben ging durch die Erde, und Ranbinia begann ohrenbetäubend zu kreischen. „ Corinna!“, grollte der Berg hinter mir, „Herzlichen Glückwunsch, du hast es geschafft! Komm, lass dich noch einmal drücken, bevor du gehst!“

Jetzt hatte ich erkannt, wer der Berg war: Inyaon! Ich drehte mich um und rannte ihm in die Arme. Er drückte mich so fest, dass ich keine Luft mehr bekam, doch dann rief ich: „Auf Wiedersehen, Inyaon! Tschüss, Ranbinia!“

Die Zauberformel kam mir im Höllentempo über die Lippen, und dann war wieder der Strudel da. Jetzt wurde es schwarz um mich.

Als ich wieder aufwachte, lag ich in meinem Bett. Es war, als wäre nichts geschehen, mein Schlafanzug war nicht einmal nass.

„CORINNA!!!“, hörte ich von unten jemanden rufen, „Das ist jetzt das letzte Mal: Du kommst zu spät zur Schule, wenn du jetzt nicht aufstehst!“

Es war wirklich alles wieder beim Alten!

 

im Schuljahr 10/11 seit 04. August 2010

im Vergleich:
38.208 Besucher im Schuljahr 2008/09
60.512 Besucher im Schuljahr 2009/10

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